St. Matthäus
Ansicht von Nordwesten (2024)
Inschriftentafel (2024)
Ansicht von Süden (2024)
Ansicht von Südwesten (2024)
Gesamtansicht von Süden (2024)
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hermannshagen
- Adresse
- Auf der Trift 12
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1960 - 1962
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 211c8659-90d9-41ef-a851-89892829f189
- System-ID
- #61606902
- ADABweb-ID
- 36473962
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Am höchsten Punkt Hermannshagens errichteter freistehender Kirchensaal mit nebenstehendem hohen Turm. Betonrahmen, Fassaden aus graugelben handgezogenen Klinkern gemauert, großzügige und belebte Fensterelemente. 1954 Gründung der St. Matthäus-Kirchengemeinde, 1960 (i) bis 1962 Fertigstellung des Kirchenneubaus . Der Innenraum der Kirche, mit schmalen Fenstern unterhalb des Deckensturzes, sollte wegbegleitend wirken: Ein von Bildhauer Zimmermann geformtes Bronzekreuz zeigt neben der Gestalt des Gekreuzigten links und rechts ablehnende und zustimmende Gestalten. Vom Altar aus blickt man auf ein großes rundes Betonglasfenster. Die moderne und schlichte Innenausstattung wurde durch das monumentale Gemälde „Die Bergpredigt“ des Malers Heinrich Pforr ergänzt. Es schmückt die eine Längsseite des Schiffes seit 1989 (ursprünglich hing es etwa seit 1932 in der St. Ägidien-Kirche in Münden). Ein bis 2010 in der Vorhalle stehender Altar von 1405, der aus der Kapelle zum HL. Geist aus Münden stammt, befindet sich jetzt in der St. Blasius Kirche.
- Denkmalbegründung
- Die 1960-62 errichtete Kirche präsentiert sich als zeittypischer Bau, der durch den steil aufragenden, weithin sichtbaren Turm eine ortsbildprägende Bedeutung bekommt. Der Turm steigert gleichsam die exponierte Lage des Sakralbaus, wirkt als "Stadtkrone" und zeigt darüber hinaus die "Mitte" von Hermannshagen an. Der streng gegliederte, auf Schmuckformen verzichtende Außenbau findet seine Entsprechung im Inneren, wo die bemerkenswerte Befensterung im Einklang mit der markanten, geschwungenen Orgelempore steht. Die Erhaltung des Bauwerks liegt daher aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen im öffentlichen Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Ansicht von Nordwesten (2024)
Inschriftentafel (2024)
Ansicht von Süden (2024)
Ansicht von Südwesten (2024)
Gesamtansicht von Süden (2024)

