Stadtbefestigung
- Landkreis
- Gifhorn
- Samtgemeinde
- Wittingen, Stadt
- Gemeinde
- Wittingen
- Objekttyp
- Stadtbefestigung
- Baujahr
- Frühe Neuzeit (16.-18. Jh.)
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 1f142271-5537-4b70-b6cd-2dabeb6d2443
- System-ID
- #60876108
- ADABweb-ID
- 28941850
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Während der Hildesheimer Stiftsfehde wurde Wittingen 1519 zerstört, in der Folge errichtete man eine Stadt-Befestigung. Große Teile dieser Befestigungen wurden bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder abgetragen. Nur am Südrand der Altstadt sind Reste des Befestigungsgürtels erhalten geblieben. Die Länge des erhaltenen Teils der Stadtbefestigung beträgt ca. 400 m. Gut erhalten ist der Wall mit innenliegendem Graben. Wallbreite ca. 10 m, mit trapezförmigem Profil, Kronenbreite ca. 5 m; H. ca. 0,5 m, im westl. Bereich ca. 1,0 m. In den Endbereichen flach auslaufend. Grabenbreite ca. 5 m; Tiefe ca. 1,5 m. Der äußere Graben ist teilweise vorhanden, überformt bzw. von Straße überbaut, Breite ca. 5 m; Tiefe ca. 1 m. Die Gesamtbreite der Wall-Graben-Befestigung beträgt ca. 25 m. Bei Grabungen am Rande des inneren Walles in der Nähe des "Neuen Straße" stieß man 1980 und 1984 auf einen Töpferofen und eine Abwurfhalde der Töpferei, die vermutlich vor dem Bau der Stadtbefestigung hier bestanden haben. Die Stadtbefestigung wird auch im Verzeichnis der Bau- und Kunstdenkmalpflege geführt.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61095428 | Stadtbefestigung | Wittingen, Stadt - Wittingen
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

