Kapelle (Bauwerk)
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Kapellenweg
- Objekttyp
- Kapelle (Bauwerk)
- Baujahr
- 8.-10. Jh.
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 19ba6639-fff9-47ec-b40e-39556eea9a01
- System-ID
- #60893457
- ADABweb-ID
- 28949427
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Kapelle (Bauwerk). Name: St. Laurentius. Ruine einer Kapelle. Erhalten sind Grundmauern bis max. 3 m Höhe. Sie markiert die Lage des vorstädtischen, bereits frühmittelalterlich (um 800) genannten Siedlungskerns Gimundin ("Altmünden"), der im Spätmittelalter völlig wüst gefallen ist. Das Gebäude zeigt zwei Bauphasen: zuerst bestand ein massiver einräumiger Bau von ca. 9 x 11 m Außenmaßen, O-W ausgerichtet, mit Mauerstärken von rund 1,4-1,5 m, ob dieser einen östlich anschließenden Chor besessen hat, bleibt zu klären. In gotischer Zeit ist an diesen Erstbau ein geringfügig schmalerer Rechteckchor angebaut worden, mit Außenmaßen von ca. 9 x 7,5 m und Mauerstärken von rund 1 m. Exakt in der Mitte des älteren Raumes, der aufgrund seiner Chorabtrennung durch die Fundamentwangen eines Schwibbogens und einer Steinplattenstufe als Laienraum anzusehen ist, fand sich ein mittelalterliches Körpergrab. Nach Abbruch der Kirche im Verlauf des 15. und 16. Jh. wurde das Gelände als Garten genutzt. Im Chorraum errichtete man im 18. Jh. dafür ein Gartenhaus aus Fachwerk, dessen massiver steinerner Unterbau mit ausgegraben wurde. Die Kirchenruine ist das älteste obertägig erhaltene Kirchengebäude der Stadt Hann. Münden.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

