Villa "Salve Hospes"
- Landkreis
- Stadt Braunschweig (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Braunschweig, Stadt
- Gemeinde
- Innenstadt
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Braunschweig
- Adresse
- Lessingplatz 12
- Objekttyp
- Villa
- Baujahr
- 1805 - 1808
- Personen
- Krahe, Peter Joseph
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 1393bb1c-8810-41a9-bfbb-21e304b65237
- System-ID
- #61639306
- ADABweb-ID
- 37215528
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Architektengenerationen Architektengeneration_1750
- Beschreibung
- Ein auf einem hohen Untergeschoss über einem Kalksteinquadersockel 1805-1808 von dem Architekten Peter Joseph Krahe für den Kaufmann Dietrich Wilhelm Krause errichteter zweigeschossiger klassizistischer Putzbau unter flach geneigtem Walmdach mit halbrunden Gauben und drei hohen Schornsteinen auf dem First. Symmetrischer Fassadenaufbau mit einem Mittelrisalit an der Nordseite, mit einer rechteckigen Portalnische mit seitlichen ionischen Säulen, darüber Festonfries und Inschrift "Salve Hospes", ein großes Halbrundfenster und ein Tympanon als oberer Abschluss. Dem Mittelrisalit vorgelagert ist eine dreiläufige Freitreppe aus Sandstein, den oberen Treppenlauf flankieren zwei von Greifen gestützte Kandelaber. An der südseitigen Gartenfassade befindet sich ein Mittelrisalit mit einer hohen rundbogigen Nische mit Pfeilern im Erdgeschoss, den oberen Abschluss bildet ein Blendgiebel mit Blüten-, Blatt- und Maskenrelief, ihm vorgelagert ist eine zweiarmige Freitreppe mit einem Halbrundfenster. Die gegenüber dem Obergeschoss höheren Erdgeschoss-Fenster sind als Rechteckfenster ohne Einfassungen mit schlichtem umlaufendem Fensterbankgesims ausgebildet. Im Erdgeschoss an der Ost- und der Westseite befindet sich in der Mittelachse jeweils ein sehr schmaler Balkon mit Rahmung aus strengen geometrischen Formen mit aufgesetzten Blütenornamenten und einem umlaufenden Fries (an der Ostseite wurde die Tür in ein Fenster umgebaut und die Brüstung zugemauert.) Im Inneren ist das runde zweigeschossige Vestibül mit umlaufender Galerie und reiche Stuckaturen überliefert. Seit 1927 befindet sich die Villa im städtischen Besitz und fungiert heute als Sitz des Kunstvereins Braunschweig.
- Denkmalbegründung
- An dem 1805 bis 1808 erricheten villenartigen frühklassizistischen Wohnhaus besteht aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Erhaltungsinteresse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

