Gefallenendenkmal
- Landkreis
- Lüneburg
- Samtgemeinde
- Lüneburg, Hansestadt
- Gemeinde
- Lüneburg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Lüneburg
- Adresse
- Clamart-Park
- Objekttyp
- Gefallenendenkmal
- Baujahr
- 1875
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 127052ba-33b0-430b-8a01-b04694a3c50b
- System-ID
- #61266557
- ADABweb-ID
- 30663919
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Hoher Sandsteinsockel auf achteckigem Treppenpodest mit übereck gestellter, korinthisierender Pilasterrahmung. Auf den vier Seiten sind Bronzetafeln angebracht. Der Sockel trägt eine steinerne, an Pietà-Darstellungen angelehnte Figurengruppe. Die knieende Frauengestalt, die in ihrer Rechten einen Palmwedel hält und mit ihrer Linken den in ihrem Schoß ruhenden Sterbenden umfasst, wird durch ihre in Form einer Mauer gestaltete Krone als "Mutter Lüneburg" ausgewiesen. Errichtet 1875 (i) vom Hamburger Bildhauer Engelbert Peiffer für die 19 im Deutsch-Französischen Krieg gefallenen Lüneburger; die seitlichen Bronzetafeln sind entsprechend mit Trophäen besetzt, die rückseitige trägt die Namen der Gefallenen, vorderseitig befindet sich innerhalb eines Lorbeerkranzes mit Eisernem Kreuz die Inschrift "Die Stadt Lüneburg ihren für das Vaterland gefallenen Söhnen", darüber aus dem Steun gearbeitet "1870/71". Das Denkmal war ursprünglich im westlichen Teil des Parks aufgestellt, seit 1939 wurde es zweimal versetzt.
- Denkmalbegründung
- Das Gefallenendenkmal bezieht sich auf den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und steht heute im östlichen Teil des Clamart-Parks. Aufgrund seiner Bedeutung für die Ortsgeschichte besteht an der Erhaltung des Denkmals ein öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

