Gut Leye
- Landkreis
- Stadt Osnabrück (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Osnabrück, Stadt
- Gemeinde
- Atter
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Atter
- Adresse
- Gut Leye 1
- Objekttyp
- Gutshof
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 0e93742a-06d1-4f6d-94d3-d21357bcce5f
- System-ID
- #61705254
- ADABweb-ID
- 43781895
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Im 15. Jahrhundert angelegte und über die Jahrhunderte erweiterte Gutsanlage an der äußersten westlichen Grenze des Osnabrücker Stadtgebietes, etwas außerhalb des Stadtteils Atter, im Leyer Holz. Die Zufahrt erfolgt aus Südosten über eine Allee von der Leyer Straße aus durch eine Toranlage mit Brücke und flankierenden Bauten auf das, in der Mittelachse der Anlage angelegte, Herrenhaus zu. Freistehende niedrige Flügelbauten fassen den Vorplatz im Nordosten und Südwesten und fassen diesen, gemeinsam mit dem Herrenhaus, ehrenhofartig ein. Den Flügeln nach Südosten angesetzt befinden sich die Kapelle und das Dreschhaus. Der Hof wird von einer Mauer, die durch die Toranlage unterbrochen wird, abgeschlossen. Ein umfangreiches Alleensystem umgibt den Gutshof sternförmig in alle Richtungen. Bruchsteinmauern umgeben die Anlage in weiten Teilen.
- Denkmalbegründung
- Im 15. Jahrhundert entstand durch die Zusammenlegung mehrerer Höfe in der Bauernschaft Leye die Gutsanlage Leye. 1680 gelangte die Anlage in den Besitz des Fürstbischöflichen Geheimen Rats und Vizekanzlers Franz Ostmann, der 1703 die heute noch sichtbare, im Sinne des Barock regelmäßig angelegte, Gutsanlage erbauen ließ. 1737 ließ Sixtus Anton Ostmann von der Leye Gräben um das Gut herum anlegen und die steinerne Schlossbrücke mit Torpfeilern und flankierenden Torbauten errichten. Im 20. Jahrhundert wurde, anschließen an die Hofflügel 1906 die Schlosskapelle an der östlichen und ein Wirtschaftsgebäude an der westlichen Hofseite hinzugefügt, 1905 und 1915 die älteren Hofflügel umgebaut und erweitert. Der Erhalt der Gutsanlage liegt wegen ihrer orts- und landegeschichtlichen Bedeutung, der bau- und kunsthistorischen Zeugnis und Schauwerte sowie der prägenden Eigenschaften der Gutsgebäude auf das räumliche Gefüge der Umgebung und der Gutsanlage im Interesse der Öffentlichkeit.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61705342 | Herrenhaus (Bauwerk) | Gut Leye 1
61707980 | Wirtschaftsgebäude | Gut Leye 1
61707981 | Wirtschaftsgebäude | Gut Leye 1
61707982 | Kapelle (Bauwerk) | Gut Leye 1
61707983 | Wirtschaftsgebäude | Gut Leye 1
61707984 | Torhaus | Gut Leye 1
61707985 | Torhaus | Gut Leye 1
61707987 | Einfriedung | Gut Leye 1
61707990 | Park | Gut Leye 1
61711696 | Graft | Gut Leye 1
61711697 | Tor (Architektur) | Gut Leye 1
61711698 | Brücke (Bauwerk) | Gut Leye 1
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

