Kirchenanlage Hohne
- Landkreis
- Celle
- Samtgemeinde
- Lachendorf
- Gemeinde
- Hohne
- Gemarkung
- Hohne
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hohne
- Objekttyp
- Kirchenanlage (Baukomplex)
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 099ecc34-1c74-4d38-8547-6526ed89b8ab
- System-ID
- #61414375
- ADABweb-ID
- 33730652
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- wilhelm-matthies
- Beschreibung
- Kirchenanlage mit einem zentralen Kirchenbau von 1913, dem Gelände des Kirchhofes mit Baumbestand und einem Gefallenendenkmal des Ersten Weltkrieges.
- Denkmalbegründung
- Die Kirche zu Hohne gehörte früher zur Diözese Hildesheim, Archdiakonat Beedenbostel, welches später den von Wienhausen unterstellt wurde. Der erste romanische Kirchenbau wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil umgestaltet. 1620/1621 wurde zu Hohne von Feuersbrünsten heimgesucht, die auch die Kirche betrafen. 1911/1913 wurde die alte Kirche abgebrochen und eine wesentlich größere Kirche nach Plan des Architekten Wilhelm Matthies neu erbaut. Auf dem Kirchhof haben sich ein paar Grabsteine erhalten sowie ein Denkmal zum Andenken an die Gefallenen im Ersten Weltkrieg. Auf einer Anhöhe mitten im Dorf gelegen bildet die Kirchenanlage das historische und geistliche Ortszentrum. An ihrer Erhaltung besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als Zeugnis- und Schauwert für die Bau- und Kunstgeschichte sowie für die Siedlungs- und Stadtbaugeschichte, aufgrund ihrer künstlerischen Bedeutung für überregional nicht alltägliche künstlerisch-handwerkliche Gestaltwerte, wie auch aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Ortsbild sowie als Werk des Lüneburger Architekten Wilhelm Matthies ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

