Johannisfreiheit
- Landkreis
- Stadt Osnabrück (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Osnabrück, Stadt
- Gemeinde
- Osnabrück
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Innenstadt
- Objekttyp
- Kirchenanlage (Baukomplex)
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 08fb9d90-831e-4fd7-b7e2-a7de48bcfb7d
- System-ID
- #61705269
- ADABweb-ID
- 43782094
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Gruppe baulicher Anlagen um die Johanniskirche. Ursprünglich befand sich bei der Johanniskirche das zugehörige Kloster. Nachdem bereits im 13. Jh. die Auflösung des gemeinsamen Lebens der Stiftsgeistlichen erfolgt war, wurden die Häuser in der Nachbarschaft der Kirche aufgekauft und zu Wohnungen der Geistlichkeit, den Kurien, umgewandelt. Die St. Johann zugehörige Freiheit, auf welcher die Stiftskurien lagen, umfasste einen nicht unbeträchtlichen Raum um heutige Johannisfreiheit, Pfaffen-, Bischofs-, Johannis- und Süsterstraße. Von den hier im Umkreis der Kirche einst vorhandenen Kuriengebäuden sind heute alle verschwunden und durch jüngere Bauten ersetzt. Nördlich des Kreuzgangs an der Johannisstraße liegt das ehemalige Propsteihaus von St. Johann, später das katholische Waisenhaus. Zwischen ihm und dem Nordflügel des Kreuzgangs verläuft seit alters her eine schmale, von den hohen Bruchsteinmauern des Kreuzgangs und des benachbarten Grundstücks gesäumte Gasse, die hier zwischen Johannisstraße und -freiheit vermittelt. Man gelangt über sie von der Johannisstraße zum heutigen Pfarramt von St. Johann, das 1906/07 an der Stelle einer älteren Kurie errichtet wurde, einem zweigeschossigen Hausteinbau, der seinen in neugotischen Formen gestalteten und getreppten Giebel dem Kapitelhaus von St. Johann zuwendet. Südlich und östlich der Johanniskirche befand sich ehemals der zugehörige Kirchhof. Seine Fläche ist heute gepflastert bzw. als Straße ausgebaut und besitzt als originellen Platzschmuck südlich des Kirchenschiffs die 1931 durch den Architekten Theo Burlage errichtete Abluftsäule.
- Denkmalbegründung
- An der Erhaltung der baulichen Anlagen um die Johannisfreiheit besteht aufgrund des geschichtlichen Zeugnis- und Schauwertes sowie der städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61705345 | Kirche | Johannisfreiheit 12
61708096 | Waisenhaus | Johannisstraße 39 /40
61708483 | Pfarrhaus | Johannisfreiheit 12
61708856 | Bedürfnisanstalt | Osnabrück, Stadt - Osnabrück
61711699 | Einfriedung | Osnabrück, Stadt - Osnabrück
61711724 | Toreinfahrt | Johannisstraße 39 /40
61711725 | Einfriedung | Johannisstraße 39 /40
61711759 | Einfriedung | Johannisfreiheit 12
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

