Studentisches Wohnheim "Russische Botschaft"
- Landkreis
- Stadt Braunschweig (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Braunschweig, Stadt
- Gemeinde
- Innenstadt
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Braunschweig
- Adresse
- Jakobstraße 1 a
- Objekttyp
- Wohnhaus
- Baujahr
- 1561
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 08aca4ea-0b1c-4684-baf4-e6409809eb2f
- System-ID
- #61639468
- ADABweb-ID
- 37219892
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Von der Straßenflucht zurückspringender langgestreckter dreigeschossiger, in Stockwerksbauweise errichteter Fachwerkbau unter Satteldach und mittigem Zwerchhaus. Die Schauseite die der Jakobstraße abgewandten Seite ist die Südfront, die Obergeschosse kragen vor, die Schwellbalken tragen noch ein der Spätgotik verwandtes stilisiertes Laubstabornament, um das sich an der untersten Schwelle ein Legendenband windet, mit Datierung und Wappen des Bauherrn. Das 1561 erbaute Fachwerkhaus erhielt 1973 das neu errichtete Treppenhaus an der Nordfassade.
- Denkmalbegründung
- Der 1561 errichtete Fachwerkbau diente einst als Wohn- und Speichergebäude für den Bürgermeister Jobst Kale. Seinen in Braunschweig gängigen Namen „Russische Botschaft“ erhielt er, nachdem der 1711 entstandene große Saal, der sich über zwei Etagen erstreckt, dem russischen Zaren Peters des Großen als Residenz bei einem Aufenthalt in Braunschweig gedient haben soll. Es zählt heute noch zu eines der wenigen erhaltenen, von Kriegsschäden weitgehend verschont gebliebenen Renaissance-Fachwerkbauten der Stadt. 1973 wurde das Fachwerkgebäude zu einem Studentenwohnheim umgebaut. An seiner Erhaltung besteht aus geschichtlichen Gründen, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für die Bau- und Kunstgeschichte ein öffentliches Erhaltungsinteresse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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