Gefallenendenkmal
- Landkreis
- Peine
- Samtgemeinde
- Wendeburg
- Gemeinde
- Harvesse
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Harvesse
- Adresse
- Wenser Straße
- Objekttyp
- Gefallenendenkmal
- Baujahr
- Ende der 1920er Jahre
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 063c551a-89d5-4d7f-8d60-b70b31e56854
- System-ID
- #61379814
- ADABweb-ID
- 31372236
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Auf einem breitgelagerten mehrstufigen Postament ein auf quadratischem Grundriss errichteter Werksteinblock, der sich im oberen Drittel leicht verjüngt, sich stufenartig fortführt und mit einem würfelförmigen "Eisernen Kreuz" (1914-18) abschließt. Auf dem Steinblock Inschriften sowie ein Stahlhelm in einem Eichenlaubkranz. Zwei flankierende Steintafeln mit Inschriften in Gedenken an die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Eingefriedet wird die Anlage durch einen Holzlattenzaun zwischen verputzten Pfeilern auf einem hohen verputzten Sockel.
- Denkmalbegründung
- Das Denkmal befindet sich im Ostteil des alten Ortskerns Harvesse an der Kurve der Wenser Straße und wurde Anfang der 1920er Jahre von dem Bauer Theodor Sauerburg gestiftet, dessen Sohn im Ersten Weltkrieg gefallen war. Der große Stein gedenkt an alle im Krieg gefallenen Harvesser und wurde später um weitere Tafeln erweitert, die den Gefallenen des Zweiten Weltkrieges gewidmet sind. Nahe des Ehrenmals wurde Theodor Sauerburgs Grabstein an die Gedenkstätte versetzt, um an den Stifter zu erinnern. An der Anlage besteht aus ortsgeschichtlichen Gründen sowie aus städtebaulichen Gründen mit straßenbildprägender Bedeutung ein öffentliches Erhaltungsinteresse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

