Wall
- Landkreis
- Hameln-Pyrmont
- Samtgemeinde
- Coppenbrügge, Flecken
- Gemeinde
- Diedersen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Sachsenwall
- Objekttyp
- Wall
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 03e51ca2-dee5-4e98-a337-776a1aae6e2f
- System-ID
- #60935513
- ADABweb-ID
- 28968680
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Der Wall liegt etwa 80 m südöstlich von der Wallanlage "Sassenburg" (FStNr. 2) entfernt. Es handelt sich um eine alte Grenzmarkierung. Zwischen Heinrich von Werder und Johann von Reden kam es zu andauernden Streitigkeiten wegen diverser Ländereien und der Grenzen im Waldgebiet in den Feldmarken Diedersen, Dadersen und Bisperode. Der Landdrost zwischen Deister und Leine, Heidenreich von Calenberg, und seine Mitverordneten Johann von Fargel und Curd Wernecke wurden 1546 zur Regelung herbeigerufen. Weiterhin zur Hilfe gerufen wurden Siffert von Steinberg, Claus Busche, Heinrich von Steinberg, Ludolph von Münchhausen und Ludolf von Bortfeld. Am Freitag, den 27.09.1546, hörte man die streitenden Parteien an und legte die Grenze neu fest. Diese verlief nun von der Obensburg herab entlang des Baches am Kohlborn (Die Kuhgrund) in der Feldmark Dadersen und sollte mit Erdwällen oder Steinhaufen gezeichnet werden. Die neue Grenzregelung wurde durch Aschen und Hartung von dem Werder und Hartung von Hastenbeck bewilligt.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61112978 | Nicht bestimmt | Coppenbrügge, Flecken - Diedersen
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

