Befestigung (unbestimmt)
- Landkreis
- Holzminden
- Samtgemeinde
- Eschershausen-Stadtoldendorf
- Gemeinde
- Stadtoldendorf, Stadt
- Gemarkung
- Stadtoldendorf
- Objekttyp
- Befestigung (unbestimmt)
- Baujahr
- Mittelalter
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 035a52a6-40e3-4d02-a07a-ecc520e8fab0
- System-ID
- #60938679
- ADABweb-ID
- 28970341
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Reste einer Befestigungsanlage, die sich auf einer Kuppe im Wiesengelände noch deutlich als kreisgrabenförmige Struktur mit ca. 20 m Durchmesser abzeichnen. Der Graben betont durch seine Eintiefung die von ihm umschlossene Erhebung. An die Anlage schließt sich nahtlos eine etwa nordwestlich streichende künstliche grabenartige Vertiefung an, die wohl in Form eines länglichen Ovals eine größere Fläche von ca. 180x200 m umschließt. Dabei ist festzuhalten, dass sich diese Geländestruktur mit zunehmender Entfernung von der kreisförmigen Anlage immer undeutlicher abhebt. Die bisher vorgenommenen Begehungen lassen, was den Abschluss dieser künstlichen Formation anbetrifft, bei bloßer Inaugenscheinnahme für den Abschluss am NW-Ende noch keinen sicheren Schluss zu. Es sind keine historischen Quellen bekannt, die sich auf diese Burg beziehen lassen. Es dürfte aber ein Zusammenhang mit der unmittelbar südwestlich gelegenen Wüstung Ulrichshagen bestanden haben, die von 1150 bis vor 1360 bestanden hat und zu den Alloden des letzten Northeimer Grafen, Siegfried IV. von Boyneburg gehörte.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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