denkmal.liste

Das Land Niedersachsen wurde in seiner heutigen Gestalt am 23. November 1946 durch den Zusammenschluss des Landes Hannover und der drei Freistaaten Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe gebildet. Mit einer Fläche von rund 47.600 km² sowie knapp 8 Millionen Einwohnern ist Niedersachsen eines der größten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Das zwischen Marschgebieten im Norden und Mittelgebirgen im Süden gelegene Land ist gekennzeichnet von vielfältigen Kulturlandschaften, die ein breites Spektrum unterschiedlicher Regionen wie die Lüneburger Heide, das Weserbergland, Ostfriesland, den Harz oder das Wendland umfassen.

Das Verzeichnis der Kulturdenkmale in Niedersachsen besteht aus über 100.000 Bau- und Kunstdenkmalen, rund 25.000 archäologischen Baudenkmalen sowie einer unbekannten Anzahl von archäologischen Bodendenkmalen. Grundlage für das Verzeichnis der Kulturdenkmale ist das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz (NDSchG), das am 30. Mai 1978 beschlossen und zuletzt am 26. Mai 2011 novelliert wurde. Im Verzeichnis werden Baudenkmale und Bodendenkmale geführt. Für Denkmale der Erdgeschichte, die seit 2011 gesetzlich geschützt werden, wurde noch kein Verzeichnis aufgestellt. Bewegliche Denkmale werden gemäß § 4 Abs. 2 S. 3 NDSchG nicht in den Denkmallisten geführt. Das Verzeichnis der Kulturdenkmale in Niedersachsen hat gemäß § 5 Abs. 1 NDSchG lediglich nachrichtlichen Charakter, sodass auch nicht in den Denkmallisten enthaltene Objekte Kulturdenkmale nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz sein können.

Das Verzeichnis der Kulturdenkmale gliedert sich in 101 Städte und Landkreise mit eigenen Unteren Denkmalschutzbehörden, für die Denkmallisten als pdf zur Verfügung gestellt werden. Die Übersicht dieser 101 Gebiete ist in vier Bereiche gegliedert: Hannover, Braunschweig, Lüneburg und Oldenburg. Diese regionale Gliederung orientiert sich an der historischen Situation Niedersachsens mit verschiedenen Vorgängerstaaten wie dem Königreich Hannover, dem Herzogtum Braunschweig, dem Fürstentum Lüneburg oder dem Großherzogtum Oldenburg. Die Abgrenzungen dieser vier Bereiche folgen den Ende 2004 aufgelösten Regierungsbezirken sowie den Zuständigkeitsgebieten der vier Regionalreferate des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege.

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