St. Georg

Datenblatt

Landkreis
Cuxhaven
Samtgemeinde
Land Hadeln
Gemeinde
Oberndorf
Gemarkung
Oberndorf
Orts-/Stadtteil/Lage
Oberndorf
Adresse
Bei der Kirche 12
Objekttyp
Kirche
Baujahr
um 1300 - 1653
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
e8accf9b-427a-46c0-bf3e-7b72510ed98c
System-ID
#61372465
ADABweb-ID
31343497
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Saalkirche aus Backstein mit flachem polygonalem Ostabschluss unter Walmdach in Hohlpfannendeckung mit Schleppgauben; Außenwände mit breiten Rundbogenfenstern und Stützpfeilern, Teile der historischen Holzsprossenfenster und drei Türen erhalten, davon das Südportal mit geschwungenen Ornamenten, erbaut 1653. Der gedrungene Westturm aus Backstein im Ursprung gegen 1300 erbaut, mit hohem geschwungenen Knickhelm in Schieferdeckung von 1717. – Im Inneren Raumabschluss mit hölzerner Segmentbogentonne und umlaufenden Emporen sowie einer Orgelempore in einer zweiten Emporenebene im Westen. Ausstattung: Kanzelaltar von 1663, die Kanzel seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts in den Altaraufbau eingefügt, beides von Jürgen Heitmann (bez.); Bronzetaufbecken Ende des 13. Jahrhunderts; Taufengel gegen 1660 von Heitmann, desgleichen eine Kreuzigungsgruppe von 1663; Kronleuchter aus der Mitte des 17. Jahrhunderts; Orgel 1879 von Röver, Stade.
Denkmalbegründung
Die Kirche St. Georg von Oberndorf steht unmittelbar hinter dem Deich am Westufer der Oste. Sie ist von einer Freifläche umgeben, die im Süden den Kirchplatz ausbildet. Zum Einzugsgebiet der Kirche gehören mehrere Deichsiedlungen an der Oste. Die baufällige, gegen 1300 errichtete mittelalterliche Backsteinkirche wurde bis auf den Turm abgetragen und 1653 durch die lichte barocke Saalkirche ersetzt. Bemerkenswert ist die von den Bildschnitzer Jürgen Heitmann geschaffene barocke Innenausstattung. Die symmetrisch angelegte Emporenkirche folgt mit dem nachträglich zum Kanzelaltar umgebauten Hochaltar barocken Konzeptionen protestantischer Kirchenräume. 1985 musste das Mauerwerk der Kirche umfangreich ausgebessert und die Emporen konstruktiv instandgesetzt werden. An der Erhaltung der Kirche besteht aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen, wegen ihres orts-, bau- und kunstgeschichtlichen sowie gebäudetypischen Zeugniswertes, wegen ihrer bedeutenden Innenraumausstattung sowie wegen ihres prägenden Einflusses auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61365018 | Platz
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: S. 1003
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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