Marktbrunnen

Datenblatt

Landkreis
Region Hannover
Samtgemeinde
Hannover, Landeshauptstadt
Gemeinde
Hannover
Orts-/Stadtteil/Lage
Mitte
Adresse
Am Markte
Objekttyp
Brunnen
Baujahr
1881
Personen
Hase, Conrad Wilhelm (Architekt (m/w/d))
Engelhard, Friedrich Wilhelm (Bildhauer (m/w/d))
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
df589c7c-e0f6-4d0c-98b3-6e5bae8499c1
System-ID
#61279852
ADABweb-ID
30734303
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Zweischaliger Bronzebrunnen mit reich ornamentiertem Brunnenstock, der mit den Figuren einer Blumen- und Fischverkäuferin von Friedrich Wilhelm Engelhard bekrönt ist. Der von Hermann Gladenbeck gegossene Brunnen stand bis 1960 vor der Mitte des Rathauses.
Denkmalbegründung
Der Marktbrunnen Am Markte in Hannover wurde 1881 geschaffen. Wohl von Conrad Wilhelm Hase entworfen, wurde der zweischalige Bronzebrunnen zur Erinnerung an die Wiederherstellung des Alten Rathauses von hannoverschen Bürgern gestiftet. Die Figuren der Blumen- und der Fischverkäuferin als Bekrönung des reich ornamentierten Brunnenstocks stammen vom Bildhauer Friedrich Wilhelm Engelhard. An der Erhaltung des Marktbrunnens besteht aufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse. Geschichtliche Bedeutung besitzt der Brunnen aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für die Bau- und Kunstgeschichte und für das Werk des überregional bekannten Architekten C.W. Hase und des regional bekannten Bildhauers Wilhelm Engelhard sowie als beispielhafter Brunnen Ende des 19. Jahrhunderts. Neben den Begründer der Hannoveraner Bauschule Hase, gehört der Bildhauer eher zu ihren vergessenen Vertretern. Engelhard (1813-1902), der als Elfenbeischnitzer in London und Paris ausgebildet, 1837 mit einem Stipendium des Königs an der Höheren Gewerbeschule in Hannover studiert hatte, war Schüler von Bertel Thorvaldsen und Ludwig Schwanthalers. Nach Aufenthalten in Hamburg und Rom seit 1859 – von König Georg V. berufen – wieder in Hannover, arbeitete er an der Ausgestaltung der Marienburg (bei Nordstemmen), wurde 1859 Mitglied des Hannoverschen Künstlervereins und 1869 Professor an der Polytechnischen Schule. Der Brunnen besitzt künstlerische Bedeutung aufgrund der hohen bildhauerischen Qualität und als Erlebniswert für regional nicht alltägliche künstlerische Gestaltwerte und für die pittoreske Arbeit. Zudem kommt ihm städtebauliche Bedeutung als prägendes Element im räumlichen Gefüge einer Platzanlage zu.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61261281 | Siedlungskern (Ortskern)
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 627

PPN: 476188814 | Seitenangabe: 83, Nr. 30

PPN: 243177070 | Seitenangabe: S. 533 Werkverzeichnis C.W. Hase
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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