St. Cyprian und Cornelius

Datenblatt

Landkreis
Oldenburg
Samtgemeinde
Ganderkesee
Gemeinde
Ganderkesee
Orts-/Stadtteil/Lage
Ganderkesee
Adresse
Ring
Objekttyp
Kirche
Baujahr
1101 - 1500
Personen
Schnitger, Arp (Orgelbauer (m/w/d))
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
def686e3-bf87-477d-95ec-df109a58acc9
System-ID
#61575580
ADABweb-ID
35957291
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Denkmalthema
Arp-Schnitger
Beschreibung
Hallenkirche der 1. Hälfte des 15. Jhs. mit polygonalem Chor und Westturm des frühen 12. Jhs., Sakristeianbau aus Backstein um 1500. Der romanische Turm aus Feldsteinen, die Westseite aus Ziegeln, die gekuppelten Klangarkaden im zweiten Obergeschoss aus Portasandstein. Der spätgotische Feldsteinbau mit Strebepfeilern überwiegend aus Ziegeln, das Maßwerk der Fenster aus Werkstein; der Ostgiebel des Langhauses durch ansteigende Blendbögen geschmückt. Die Erdgeschosshalle im Innern des Turmes mit Kreuzgratgewölbe, in den westlichen Ecken Pfeiler, in den östlichen gedrungene Säulen mit flachen Basen ohne Ecksporn, Würfelkapitelle mit abgesetztem Schild und Eckgraten, 1. Viertel 12. Jh. Zwei Rundbogendurchgänge führen in die weite, aus 3x3 Jochen gebildete Hallenkirche. Die Joche im Mittelschiff queroblong, in den schmalen Seitenschiffen längsrechteckig. Die Kreuzrippengewölbe mit Birnstabrippen über kräftigen Rundpfeilern, Reste der Sargwand zwischen den Schiffen im Sinne einer Stufenhalle sichtbar. Der zweijochige Chor mit flachem dreiseitigem Chorpolygon und Fenstern mit Fischblasenmaßwerk. Altarretabel mit Gemälde des Salvators zwischen hohen Säulen, 1744 gestiftet. Zylindrischer Granittaufstein mit gekehltem Fuß, 13. Jh. Kanzel mit Malerei der vier Evangelisten, 1608. Priechen der Güter Nutzborn, Anfang 18. Jh., und Elmeloh, 1711. Orgel 1699 von Arp Schnitger. Grabplatten des späten 16. und 17. Jh.; dazwischen eine Grabplatte mit der Kreuzigung Christi im Hochrelief, frühes 15. Jh., zwischen Kreuzigung und Assistenzfiguren eine Darstellung der Gregorsmesse. In der Sakristei Wandmalereien um 1500, im Kreuzrippengewölbe Ereignisse der Kindheit Jesu, an der Nordwand weitere, z. T. fragmentarische Szenen.
Denkmalbegründung
Die Kirche St. Cyprian und Cornelius hat eine geschichtliche Bedeutung für die Ortsgeschichte und aufgrund ihres Zeugnis- und Schauwertes für die Bau- und Kunstgeschichte sowie eine städtebauliche Bedeutung für das Ortsbild, daher liegt ihre Erhaltung im öffentichen Interesse.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61573240 | Kirchenanlage (Baukomplex)
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 485-486

PPN: 826753221 | Seitenangabe:
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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