VW-Werkhalle

Datenblatt

Landkreis
Stadt Wolfsburg (kreisfrei)
Samtgemeinde
Wolfsburg, Stadt
Gemeinde
Wolfsburg
Orts-/Stadtteil/Lage
Wolfsburg
Objekttyp
Werkhalle
Baujahr
1937 - 1939
Denkmalstatus
Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
c9e4bbcd-3912-4cc4-ba83-84af2d4f1d6d
System-ID
#61456052
ADABweb-ID
34290672
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Denkmalthema
Auto
Beschreibung
Kernbau des Werkes als erste Produktionshalle für den Volkswagen. Der Stadt als 1,3 km lange Front in Klinkerbauweise nördlich gegenüberliegend und mit einem gleichmäßigem Rhythmus durch die vorspringenden Treppenhäuser gegliedert, nördlich angeschlossen ist die ehemals vierteilige Produktionshalle. Erbaut 1937 bis 1939 nördlich des Mittellandkanals in der neu gegründeten "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben" (seit 1945 Wolfsburg) nach Entwürfen von Emil Rudolf Mewes, Fritz Schupp, Martin Kremmer und Karl Kohlbecker. Die offizielle Grundsteinlegung fand am 26. Mai 1938 in Anwesenheit von Adolf Hitler statt, zu diesem Zeitpunkt liefen die Bauarbeiten bereits seit etwa einem Jahr, fertiggestellt wurde die Fertigungshalle im Herbst 1939. Im Zweiten Weltkrieg teilzerstört, bereits 1945 von der britischen Militärregierung wieder in Betrieb genommen, seit 1949 übernimmt das Land Niedersachsen die Aufsicht.
Denkmalbegründung
Die Werkhalle wurde zwischen 1937 und 1939 als Produktionsstätte des von Adolf Hitler geforderten Automobils für breite Volksschichten gebaut. Grundlage für den „Volkswagen“ war der 1934 geschlossene Vertrag zwischen dem Reichsverband der Automobilindustrie und dem Stuttgarter Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche. Den Auftrag zur Suche eines geeigneten Standortes für die Produktionsstätte übernahm die NS-Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF). Die Wahl fiel auf das dünn besiedlete Gebiet bei der Gemeinde Fallersleben, da es im Mittelpunkt Deutschlands und damit grenzfern lag und mit dem Mittellandkanal, der Reichsautobahn und der Haupt-Eisenbahn-Strecke von Berlin ins Ruhrgebiet günstige Verhehsanbindungen bot. Der Kernbau des Werkes liegt der neu gegründeten Stadt (seit 1945 Wolfsburg) als 1,3 km lange Front nördlich gegenüber und bestimmt diese städtebaulich. Aufgrund der orts- und landesgeschichtlichen Bedeutung und des beispielhaften Zeugniswerts für einen Industriebau der Dreißiger Jahre, vor allem aber wegen der orts- und landschaftsbildprägenden Bedeutung besteht an der Erhaltung der Werkhalle ein öffentliches Interesse.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61445687 | Fabrikanlage
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 1406-1407
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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