St. Antonius-Kirche

Datenblatt

Landkreis
Stadt Osnabrück (kreisfrei)
Samtgemeinde
Osnabrück, Stadt
Gemeinde
Voxtrup
Orts-/Stadtteil/Lage
Voxtrup
Adresse
Antoniusweg 11
Objekttyp
Kirche
Baujahr
1932 - 1934
Personen
Rahe, Franz (Architekt (m/w/d))
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
b4de907b-eb40-4773-98e2-255bd0a1572a
System-ID
#61708388
ADABweb-ID
43805036
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
1932-34 nach Plänen Franz Rahes im Auftrag des Kirchenbauvereins Voxtrup errichtete Saalkirche im Zentrum Voxtrups. Der Baukörper ist aus einfachen kubischen Formen zusammengesetzt und als langgestreckte Saalkirche mit Eckbauten und hohem, von einem Pyramidendach bekrönten Ostturm mit niedrigen Nebenbauten ausgeführt. Der Zugang erfolgt von Westen durch eine dreiteilige Portalanlage aus drei identischen hochelliptischen Portalen, deren Bogenabschlüsse durch ein gerades Vordach als Oberlichter abgetrennt werden. Der vollständig in Bruchstein ausgeführte Bau ist ausschließlich durch die Fenster- und Portalöffnungen gegliedert und zeigt in den Bauformen Anknüpfungspunkte an den mittelalterlichen Kirchenbau. Der Innenraum präsentiert sich als hochelliptisch gewölbter Saal mit ebenso gestaltetem Chorraum, das Prinzip der Ellipse findet sich ebenfalls an der Langhausfenster wieder. Die schlichte Inneneinrichtung ist aus der Erbauungszeit erhalten.
Denkmalbegründung
Mit der Besiedlung des neuen Stadtteils Voxtrup zu Beginn des 20. Jahrhundert wächst auch die katholische Gemeinde, die ursprünglich zur Stadtpfarre St. Johann und von 1920 – 34 zur Pfarre St. Josef gehörte. Als Folge des Gemeindewachstums ließ 1932/34 der Kirchenbauverein Voxtrup im Herzen Voxtrups die St. Antoniuskirche errichten, deren Turm einen weithin sichtbaren Akzent im Ortsbild darstellt. An der Erhaltung des Kirchenbaus besteht aufgrund der Zeugnis- und Schauwerte für die Kultur- und Geistesgeschichte, der bau- und kunsthistorischen Bedeutung als Werk des Osnabrücker Architekten Franz Rahe sowie aufgrund der siedlungs- und stadtbaugeschichtlichen Bedeutung mit prägendem Einfluss auf das räumliche Gefüge und das Bild der umliegenden Straßen ein öffentliches Interesse.
Literatur
PPN: 1825140081 | Seitenangabe: 161
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
NFIS|Denkmalatlas.Pro

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