Schlossgarten Oldenburg, Haupteingang

Datenblatt

Landkreis
Stadt Oldenburg (Oldb) (kreisfrei)
Samtgemeinde
Oldenburg (Oldb), Stadt
Gemeinde
Oldenburg
Orts-/Stadtteil/Lage
Oldenburg
Adresse
Gartenstraße 37
Objekttyp
Torhaus
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
9fd1afcb-e030-44a3-ba82-88d143c65f98
System-ID
#61654617
ADABweb-ID
37461107
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Zierliches giebelständiges Gebäude auf auf längsrechteckigem Grundriss unter flachem Satteldach in den Formen des örtlichen Klassizismus direkt an die Gartenstraße grenzend gelegen. Die Front ist durch drei Fensterachsen gegliedert und von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Der Eingang liegt rückseitig, wo sich auch ein untergeordneter Anbau befindet. Ursprünglich um 1810 als Garten- bzw. Teehäuschen von der Familie Harten errichtet, wurde das Gebäude im Zuge einer Erweiterung des Schlossagrtens in diesem Bereich ab 1839 zum Torhaus umgenutzt und ihm beidseitig eine jeweils vierflügelige Toranlage aus mittiger Durchfahrt sowie flankierenden Fußgängertoren angefügt. Auf diese Weise enststand ein repräsentativer Zugang an der Gartenstraße, der aufgrund seiner Lage an der Außenseite der Biegung der Straße zu einem Erlebnispunkt im Straßenverlauf wurde.
Denkmalbegründung
Die Einbeziehung und Entwicklung des ehemaligen Hartenschen Gartenhauses zum Haupteingang des Oldenburger Schlossgartens führte insbesondere durch die Positionierung im Straßenverlauf zu einer besonderen repräsentativen Wirkung, zumal das Gebäude mit seinen flankierenden Toren vor dem Hintergrund des Parks hervorgehoben wird. Dieser Haupteingang betont die Selbständigkeit und Unabhängigkeit des Parks vom fürstlichen Schloss und betont die Öffnung für die Allgemeinheit. An dem Erhalt des so genannten Torhauses besteht als Teil der Gesamtanlage aufgrund einer ortsgeschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse. Das Objekt geht im Ursprung auf das Jahr 1810 zurück, in seiner überlieferten Gestalt jdoch auf die Zeit nach 1839. Es stellt ein besonderes Zeugnis der Bau- und Kunstgeschichte dar und überzeugt durch beispielhafte Ausprägung im Sinne des lokalen Klassizismus. Es vermag substanziell die Entwicklungs- und Nutzungsgeschichte des Schlossgartens zu dokumentieren und authentisch zu vermitteln. Aufgrund seiner Wirkung im Straßenraum kommt dem Objekt eine besondere städtebauliche Bedeutung, die im Zusammenhang mit dem Landschaftspark von hohem Erlebniswert ist und sich positiv auf den Betrachter auswirkt.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61646365 | Schlosspark
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 1023

PPN: 1585595284 | Seitenangabe: 68
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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