Schlosspark Rastede

Datenblatt

Landkreis
Ammerland
Samtgemeinde
Rastede
Gemeinde
Rastede
Orts-/Stadtteil/Lage
Rastede
Adresse
Oldenburger Straße 202
Objekttyp
Schlosspark
Baujahr
1784 - 1890
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
9f0e8cd6-706e-4e6c-8406-914cdb9aa040
System-ID
#61537927
ADABweb-ID
35637816
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Weiträumiger Landschaftspark, der ab 1784 über mehrere Entwicklungsstufen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts sein endgültiges Erscheinungsbild erhielt. Die Planungen gehen auf Carl Ferdinand Bosse und Christian Ludwig Bosse zurück, wobei die Initiatoren Herzog Peter Friedrich Ludwig v. Oldenburg, Großherzog Paul Friedrich August v. Oldenburg sowie Großherzog Nikolaus Friedrich Peter v. Oldenburg maßgeblich gestalterisch Einfluss nahmen. Das Objekt besteht aus einem als Schlossgarten bezeichneten Kern im Westen der insgesamt rd. 300 Hektar umfassenden Anlage, der zunächst im näheren Umfeld des Schlösschens entstand und später als weitläufiger Park in Richtung Osten weiterentwickelt wurde. Im 19. Jahrhundert kamen die Bereiche "Parkhagen" mit den Ellernteichen, der so genannten Wolfsschlucht und dem Vorwerksgelände, der "Verbindungspark" sowie der Eichenbruch mit dem Abtsbusch hinzu. Heute erstreckt sich der Schlosspark von der Oldenburger Straße im Westen bis an den Rand der Geestkante im Osten sowie von der Mühlenstraße im Norden bis zur Parkstraße und dem Loyer Kirchweg im Süden. Die Anlage ist von einem weitgespannten und differenziert entwickelt Wegesystem erschlossen. Die Topographie folgt weitestgehend den natürlichen Gegebenheiten, ist in Teilen aber auch von den vorherigen Nutzungen geprägt. Insgesamt weist der Park ein gestaltetes Gewässersystem aus Teichen und Gräben auf, die grundsätzlich aber auch der Bewirtschaftung der Anlage dienen. Der Park ist in weiten Bereichen von Wald geprägt, der durch forstliche Nutzung charakterisiert ist. Insbesondere in Randbereichen und entlang des Wegesystems blieben ursprüngliche Gehölzstrukturen erhalten, die sehr alten Baumbestand aufweisen.
Denkmalbegründung
Der Schlosspark Rastede ist ab 1784 unter den Herzögen von Oldenburg als Landschaftspark zunächst in den Dimensionen des vorhandenen Barockgartens angelegt und bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts erweitert und weiter entwickelt worden. Seine Erhaltung liegt sowohl aufgrund seiner Bedeutung für die Orts- und Landesgeschichte, die Kultur- und Geistesgeschichte als auch für die Bau- und Kunstgeschichte im öffentlichen Interesse. Einen hohen Zeugnis- und Schauwert besitzt er zudem als Werk des aus Wolfenbüttel stammenden und in England geschulten Hofgärtners Carl Ferdinand Bosse. Er ist mit seinem prägenden Einfluss auf das Orts- und Landschaftsbild und auf das räumliche Gefüge der Gesamtanlage des Schlosses von Rastede zudem von städtebaulicher Bedeutung.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61537490 | Schlossanlage
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 1108 - 1108
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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