Stadtpark

Datenblatt

Landkreis
Stadt Braunschweig (kreisfrei)
Samtgemeinde
Braunschweig, Stadt
Gemeinde
Altewiek
Orts-/Stadtteil/Lage
Braunschweig
Adresse
Herzogin-Elisabeth-Straße
Objekttyp
Stadtpark
Baujahr
1884
Personen
Kreiss, Friedrich (Gartenarchitekt (m/w/d))
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
8459f0b9-c5f9-4dad-8b3e-b073127f59fe
System-ID
#61579418
ADABweb-ID
36006696
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Der Stadtpark gliedert sich in zwei rechteckige Flächen. Er wird, ausgenommen von der Ostseite, von Straßenzügen und Bebauung eingefasst. Die Anlage zeichnet sich durch einen dichten Baumbestand aus, der zum Teil noch auf die ursprüngliche Nutzung als herzogliches Jagdgebiet, dem sogenannten „Fasanenhölzchen“, zurückgeht und ab 1884 durch den Promenadeninspektor Friedrich Kreiß für den Stadtpark ausgelichtet wurde. Bei der Gestaltung zum Stadtpark wurde ein vielfältig geschwungenes Wegenetz mit breiten Kieswegen angelegt. In der Südostecke wurde eine Wirtschaft mit Musikpavillon in seiner Ostachse eingerichtet. Unter Friedrich Kreiß wurde in der Nordostecke auch ein schon vorhandener Teich erweitert, der durch massive Eingriffe in den 1930er Jahren zugeschüttet wurde. Der bis in die 1930er Jahre zusammenhängende Stadtpark wurde durch die Verlängerung der Jasperallee zerschnitten. Dabei erhielt auch das Kolonialdenkmal von 1925 seinen heutigen Platz an der Jasperallee. Das veränderte Wegenetz wurde 1988 nach der Idee des Originalentwurfs überarbeitet.
Denkmalbegründung
Der Stadtpark an der Herzogin-Elisabeth-Straße im östlichen Ringgebiet wurde 1884 von Friedrich Kreiß auf dem ehemaligen „Fasanenhölzchen“ angelegt. An der Erhaltung der Parkanlage besteht aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Dieses ergibt sich aus seiner Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte und aufgrund des Schauwertes für die Bau- und Kunstgeschichte. Sowie des Zeugnis- und Schauwertes für die beispielhafte Ausprägung einer typischen Parkgestaltung des ausgehenden 19. Jahrhunderts in einem neu entstandenen gehobenen Wohngebietes der Gründerzeit. Zudem hat der Park einen Zeugniswert als Werk des in Braunschweig wirkenden deutschen Gartenarchitekten Friedrich Kreiß. Der Stadtpark prägt das Straßen- und Ortsbild des östlichen Ringgebietes.
Lizenz
CC BY-SA 4.0
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