Teil d. Stadtbefestigung

Datenblatt

Landkreis
Lüneburg
Samtgemeinde
Lüneburg, Hansestadt
Gemeinde
Lüneburg
Objekttyp
Teil d. Stadtbefestigung
Baujahr
undatiert
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
8259d32d-af2c-47a0-aeda-04ac9bdc7971
System-ID
#60860551
ADABweb-ID
28931354
Fachbereich
Archäologie
Beschreibung
Am Nordwest-Rand der Altstadt befindet sich der "Graalwall". Es handelt sich dabei um einen annähernd Ost-West orientierten Wallabschnitt mit nach Norden vorgelagertem Graben. Länge ca. 170 m, Breite des Walles bis zu 40 m, Breite der Wallkrone bis 16 m, Höhe (nach Süden) bis 3 m, (nach Norden) zu dem tiefen, vorgelagerten Graben, der im Ost-Bereich heute wasserführend ist, bis 9 m. Im West-Bereich reicht ein Wallvorsprung von ca. 25 m Länge und ca. 20 m Breite, der sogenannte Katzenbuckel, in den Graben hinein. Der Wallabschnitt ist der nordwestliche Teil der mittelalterlichen bzw. frühneuzeitlichen Stadtbefestigung. Der sogenannte Katzenbuckel gehört offenbar zu der späteren Ausbauphase der Kalkbergbefestigung unter Herzog Georg (ab 1636). Vermutlich sind auch Teile des Hauptwalles zu dieser Zeit noch erhöht oder umgestaltet worden. Auf der Wallkrone verläuft heute ein Fußweg, gesäumt von einer Lindenallee.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
60860652 | Stadtbefestigung
Lizenz
CC BY-SA 4.0
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