Burg

Datenblatt

Landkreis
Osnabrück
Samtgemeinde
Bad Essen
Gemeinde
Wittlage
Objekttyp
Burg
Baujahr
14. Jh.
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
6495c451-67a0-453e-aa9e-84d399a88192
System-ID
#60893296
ADABweb-ID
28949265
Fachbereich
Archäologie
Beschreibung
Name: Stiftsburg Wittlage. Die Innenburg ist von einem 40 x 58 m großen Graben und einem Wall umgeben. In der nordöstlichen Ecke der Anlage steht der massive Bergfried, an den sich nach Süden hin das mit der Ostwand auf der Ringmauer stehende Wohnhaus anschließt, in dem die spätere Rentei untergebracht war. Die Westseite der Burg wird in einer Länge von ca. 40 m durch das von Bischof Ernst August II. (1716 - 1728) teilweise neu erbaute Amtshaus eingenommen. Seine von einem Vorgängerbau stammenden Kellerräume sind mit Schießscharten versehen. Das Tor, zu dem eine steinerne Brücke führt, befindet sich im nördlichen Abschnitt der Ringmauer. Der mächtige, 29 m hohe Bergfried besitzt eine Seitenlänge von ca. 10 m bei einer Wandstärke von ca. 3,50 m. Die sich nach Norden erstreckende Außenburg war von einem breiten Wall mit vorliegendem Graben umgeben, der auch die Hauptburg einschloss. Der Zugang lag im Westen und wurde von einem nicht mehr vorhandenen Torhaus beherrscht. In der Vorburg soll im Jahre 1808 noch eine große Scheune und ein "altes Lusthaus" gestanden haben. Während der Graben der Vorburg noch nahezu vollständig erhalten ist, sind vom Wall nur noch Reste vorhanden. An der Nordostecke der Außenburg und Südwestecke der Innenburg haben früher Bastionen existiert. Die 1313 fertig gestellte Anlage dürfte mit Ausnahme des steinernen Bergfriedes noch aus Holz bestanden haben. Bischof Gottfried Graf von Arnsberg (1320 -1348) soll die Burganlagen mit Mauern umgeben und vergrößert haben. Bischof Otto Graf von Hoya (1410 - 1424) ließ ein Herrenhaus als Wohnsitz für den Drosten erbauen. Unter Bischof Konrad IV. Graf von Rietberg (1482 - 1508) wurde die Burg mit neuen Wällen und Gräben - vermutlich die Vorburg - umgeben. Mit dem Bau des Amtshauses durch Bischof Ernst August II. zwischen 1726 und 1728 verlor die Burg ihre Verteidigungsfunktion und wandelte sich in einen Amtssitz. Als Zugang zur Hauptburg wurde eine steinerne Brücke errichtet. In der Vorburg entstand um 1750 ein Wirtschaftsgebäude aus Fachwerk.
Literatur
PPN: 134402650 | Seitenangabe: 203-205

PPN: 310783801 | Seitenangabe: 156 Kat.Nr. W-E 367

PPN: 030933692 | Seitenangabe: 83

PPN: 1736324659 | Seitenangabe: 1381

PPN: 03240316X | Seitenangabe: 44-48

PPN: 026476266 | Seitenangabe: 26
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
NFIS|Denkmalatlas.Pro

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktueller Seite.

monument

MARC XML Dublin Core IIIF Manifest Mirador RIS

Bild

PDF JPEG Master (JPG)

Bildfragment

Bild mit Rahmen IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlink zum Werk Zitierlink zur Seite
Fullscreen Logo Vollbild
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Bild mit Rahmen
IIIF Bildfragment