Kloster Medingen

Datenblatt

Landkreis
Uelzen
Samtgemeinde
Bevensen-Ebstorf
Gemeinde
Bad Bevensen, Stadt
Gemarkung
Medingen
Orts-/Stadtteil/Lage
Medingen
Objekttyp
Klosteranlage
Denkmalstatus
Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
5db7153d-a86c-4f43-a718-a2cc6d5beea9
System-ID
#61342448
ADABweb-ID
31079600
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Denkmalthema
Frauenkloester
Beschreibung
Gelegen in Parkanlage mit Zufahrt vom Ort Medingen von Süden. Das Hauptgebäude eine große schloßartige Anlage mit Kirche in der Mitte und zwei T-förmigen Flügeln. Nördlich davon außer dem Brauhaus noch das Werberhaus und das Haus des Klosterknechtes sowie kleinere Wirtschaftsbauten und rückwärtige Einfahrt, weiter östlich Friedhof. Im Nordwesten des Klosters Konventualinnengärten. Im weiteren Sinne auch der südlich gelegene Amtshof, an der Stelle der Propstei und die Gebäude des Wirtschaftshofes, der Kern des heutigen Ortes Medingen, dem Klosterbereich zugehörig.
Denkmalbegründung
Das Kloster Medingen ist als Gründung des frühen 13. Jhs. - eines der drei Zisterzienserinnenklöster im Fürstentum Lüneburg - ein Beispiel für den Landesausbau mit Hilfe von Klöstern. Mit der Klosterreform im 15. und der Reformation im 16. Jh. hat Medingen wie die übrigen fünf heute so genannten "Lüneburger Klöster" die Wechselfälle der Landesgeschichte unter sämtlichen Landesherren mitgemacht und seine Existenz als Frauenkloster dabei bis heute bewahren können. Damit ist das Kloster Medingen außer für die Kirchengeschichte auch ein wichtiges Zeugnis für die Landesgeschichte. Der Ort Medingen hat sich aus und um den ehemaligen Wirtschaftshof des Klosters entwickelt und ist auch städtebaulich bis heute auf das Kloster fokussiert. Zwar brannte das mittelalterliche Kloster 1781 nieder, und der Platz wurde nicht wieder bebaut, sondern der Neubau um einige Meter verschoben errichtet, doch hat sich mit dem Brauhaus immerhin ein Bestandteil des mittelalterlichen Klosters erhalten, der die vorreformatorische Entstehung anschaulich dokumentiert. Daneben stehen zwei weitere Wohnhäuser von Klosterbediensteten und kleinere Wirtschaftsgebäude. Der barocke Klosterneubau selbst (siehe auch dort) ist eine im Anspruch und Typus absolut einmalige, typologisch und gestalterisch erstrangige Anlage und wird durch eine Parkanlage und die rückwärtigen Konventualinnengärten, den Friedhof sowie weitere Nebengebäude zu einer funktionalen und gestalterischen Gesamtheit von hoher Prägnanz und Aussagekraft ergänzt. An der Erhaltung der Medinger Klosteranlage besteht ein öffentliches Interesse.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61696643 | Siedlungskern (Ortskern)
Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
61676788 | Brauhaus | Klosterweg 1
61676786 | Wohnhaus | Klosterweg 1
61676787 | Wohnhaus | Klosterweg 1
61676789 | Klostergarten | Klosterweg 1
61344810 | Klostergebäude | Klosterweg 1
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: S. 932-934

PPN: 125316372 | Seitenangabe: 101 - 102
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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