Schul- und Bürgergarten

Datenblatt

Landkreis
Braunschweig, Stadt
Gemeinde
Braunschweig, Stadt
Gemarkung
Rühme
Orts-/Stadtteil/Lage
Braunschweig
Adresse
Doweseeweg
Objekttyp
Schulgarten
Baujahr
1919
bis
1953
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
geschichtlich, wissenschaftlich, städtebaulich
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
37956470
Objekt-Nr.
1807
Fachbereich
Bau und Kunst
Beschreibung
Der Schul- und Bürgergarten gruppiert sich um den Dowensee herum. Er wurde 1919 unter der Leitung des Stadtgartendirektors Georg Michael angelegt und durch den Lehrer Paul Ramke weiterentwickelt. Das auf dem ehemaligen Grundstück Bosse errichtete Sommerhaus wurde in den Schulgarten integriert. Die ehemalige Biologiestation ist heute Regionales Umweltbildungszentrum. Das ehemalige Gärtnerhaus, errichtet 1925 am Eingang des Areals diente als Verwaltungsgebäude mit Obergärtnerwohnung, ein Pavillon sowie eine Remise stammen ebenfalls aus der Zeit zwischen 1919 und 1930. 1953 erfolgte eine größere Erweiterung. Er ist für die Kinder- und Erwachsenenbildung ausgelegt. Im Südwesten, Süden und im Osten finden sich geometrisch angelegte Beete wieder, die in Bauerngarten, Rosarium, Gewächshäuser und Küchen- und Kräuterabteilung aufgeteilt sind. Zudem finden sich auch zwei Arboreten, eine Waldabteilung und ein Wassergraben mit Staudengarten wieder. Auf dem Gelände sind Springbrunnen und kleinere Teichanlagen verteilt. Anfang der 2000er Jahre fanden im Zuge von Sanierungsmaßnahmen insbesondere am Wegesystem Überformungen statt.
Denkmalbegründung
Der Schul- und Bürgergarten am Doweseeweg wurde 1919 im Zuge der Forderung nach Schulgärten für den Naturkundeunterricht des Deutschen Lehrervereins in Braunschweig eingerichtet. An seiner Erhaltung samt baulicher Anlagen besteht aus geschichtlichen, wissenschaftlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Er hat Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte und hat sowohl geschichtlichen als auch wissenschaftlichen Zeugnis- und Schauwert mit beispielhafter Ausprägung eines Schulgartens der 1920er Jahre und der 1950er Jahre im Erweiterungsbereich. Zudem zeugt es von dem Werk des Architekten Prache und des Pädagogen Dowe und hat Zeugnis- und Schauwert für die Stadtbaugeschichte und Sozialgeschichte, da er zum einen ein wichtiges Naherholungsgebiet im Siegfriedviertel wurde und zum anderen in den 1920er Jahren auch ein Ort für Kindererziehung und Kindergesundheit war. Die Anlage hat prägenden Einfluss auf das Straßenbild.
Lizenz
CC BY-SA 4.0
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