Kruzifix

Datenblatt

Landkreis
Osnabrück
Gemeinde
Glandorf
Gemarkung
Glandorf
Orts-/Stadtteil/Lage
Glandorf
Adresse
An der Kirche 10
Objekttyp
Kruzifix
Baujahr
1930
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
geschichtlich
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
35843885
Objekt-Nr.
112
Fachbereich
Bau und Kunst
Beschreibung
Unmittelbar an einem Gebäude gelegenes hölzernes Kruzifix, geschnitzt 1846 von Josef Greive.
Denkmalbegründung
Die Gemeinde Glandorf ist katholisch geprägt. In Gebieten, in denen diese Konfession vorherrscht, sind besonders häufig sogenannte Flurdenkmale zu finden. Das sind beispielsweise Wegekreuze, Wegekapellen oder Bildstöcke. Sie sind Zeichen christlichen Glaubens und wurden aus verschiedensten Gründen an bestimmten Stellen exponiert in der Landschaft bzw. Ortschaft errichtet. Das Kreuz ist ein wichtiges Beispiel eines solchen Flurdenkmals. Der Überlieferung nach wurde das Kreuz von einem Herrn Lefken aus Osnabrück in Auftrag gegeben, dessen Wurzeln in Sudendorf lagen. In diese Richtung weisend wurde das Kreuz aufgestellt. Geschnitzt wurde es von Josef Greive, der Knecht bei Bauer Lefken in Sudendorf war. Als Objekttyp beispielhaft in der Ausprägung besteht an der Erhaltung des Kruzifixes vor allem aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung für die Volks- und Heimatkunde als Zeugnis einer kontinuierlichen Volksfrömmigkeit ein öffentliches Interesse. Der Aussage- und Zeugniswert des Kreuzes wird zudem durch seinen Beispielwert gesteigert.
Lizenz
CC BY-SA 4.0
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