Verwaltungs- und Kauengebäude von Schacht Hannoversche Treue II

Datenblatt

Landkreis
Salzgitter, Stadt
Gemeinde
Salzgitter, Stadt
Gemarkung
Calbecht
Orts-/Stadtteil/Lage
Calbecht
Adresse
Karl-Scharfenberg-Straße 55 /57
Objekttyp
Verwaltungsgebäude
Baujahr
um 1938
bis
um 1938
Personen
Rimpl, Herbert
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
geschichtlich, künstlerisch, städtebaulich
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
31221608
Objekt-Nr.
23
Fachbereich
Bau und Kunst
Beschreibung
Hufeisenförmige Anlage als ein- bis dreigeschossiger Baukomplex aus rotem Klinker mit symmetrisch gegliederten Fassaden und gleichmäßiger Anordnung hochrechteckiger Holzfenster, die ursprünglich und überwiegend als Kastenfenster ausgebildet wurden, im Innenhof nach aussen aufschlagend. Im zweigeschossigen Nordflügel befindet sich im Obergeschoss ein großer Lichthof, die ehemalige Lohnhalle mit umlaufenden Fensterband über einem Arkadengang. Zwischen Nord- und Südtrakt eingeschossiger langgestreckter Zwischenbau. Südtrakt mit Innenof. Im Südwesten Nebengebäude mit Gang mit dem Hauptgebäude verbunden.
Denkmalbegründung
Bei dem Baukomplex handelt es sich um die Hauptverwaltung der ehemaligen Erzbergbau AG Salzgitter. In hufeisenförmiger Anordnung kombinieren sich Verwaltungs- und Kauengebäude. Ausführender Architekt der 1939 errichteten Anlage war Herbert Rimpl, einer der wichtigsten Industriearchitekten in der Zeit des Nationalsozialismus und auch im Raum Salzgitter. Ein erster Abbau des Eisenerzes in diesem Bereich fand 1856/57 statt. 1938 wurden vier weitere Schächte angesetzt, um die Erzförderung zu erhöhen. Das Verwaltungs- und Kauengebäude hat sich trotz Umnutzungen und einigen Umbauten weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten. Es gilt als wichtiges architektonisches Zeugnis des Eisenerzbergbaus im Raum Salzgitter. Am Erhalt des Baukomplexes besteht aus geschichtlichen Gründen aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für die Bau- und Kunstgeschichte und für die Wirtschafts- und Technikgeschichte, als Werk eines überregional bekannten Architekten, aus künstlerischen Gründen mit bedeutender Innenraumausgestaltung der ehemaligen Lohnhalle sowie aus städtebaulich ortsbildprägenden Gründen ein öffentliches Interesse.
Literatur
PPN: 329455826 | Seitenangabe: 46-48, Nr. 34
Lizenz
CC BY-SA 4.0
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