Prinzenpalais

Datenblatt

Landkreis
Stadt Oldenburg (Oldb) (kreisfrei)
Samtgemeinde
Oldenburg (Oldb), Stadt
Gemeinde
Oldenburg
Orts-/Stadtteil/Lage
Oldenburg
Adresse
Damm 1
Objekttyp
Palais
Baujahr
1821 - 1863
Personen
Slevogt, Heinrich Carl (Architekt (m/w/d))
Boos, Carl (Architekt (m/w/d))
Strack, Heinrich (1801-1880) (Architekt (m/w/d))
Presuhn, Theodor (Maler (m/w/d))
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
1a145167-57c6-46ed-9496-6aa520112dc7
System-ID
#61646498
ADABweb-ID
37420108
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Palais für die Enkel Herzog Peters, die Prinzen Peter und Alexander. Gelegen an der Ecke vom Damm zur Huntestraße gegenüber dem Schloss. Ehemals winkelförmige Anlage mit sieben Achsen an der Huntestraße und neun Achsen am Damm, nachträglich rechts um einen dritten, zur Straße fünfachsigen Festsaaltrakt erweitert, zum Altbau ein Zwischenbau. Zweigeschossiger Putzbau über Kellersockel. An der Huntestraße zwei einachsige Eckrisalite, am Damm ein dreiachsiger Mittelrisalit mit von Pilastern gerahmtem Mittelportal und großem Dreiecksgiebel. Erdgeschoss mit Putzquaderung, geschossteilendes Gesims, am Obergeschoss ehemals nur im Mittelrisalit Fensterädikulen und Balusterbrüstungen, abschließendes Gebälk mit Triglyphenfries. Beim Umbau auch an den anderen Fenstern Ädikulen und Balusterbrüstungen hinzugefügt, horizontale Putzfugen und zwischen den Fenstern außer am Mittelrisalit toskanische Pilaster ergänzt. Am Festsaaltrakt Gliederung variiert, dort Fenster des Obergeschosses zur Straße zu einer Gruppe mit trennenden kannelierten toskanischen Säulen zusammengezogen, Gebälk mit querrechteckigen Feldern gegliedert, abschließendes Kranzgesims mit Konsolfries. An der rechten Seite vereinfacht, Gebälk dort als Drempel mit Fenstern kenntlich. Teile der Innenausstattung erhalten, insbesondere im Treppenhaus und im Audienzzimmer, in beiden Ausmalung. Erbaut 1821-1826, Architekt Heinrich Slevogt, umgebaut erweitert um Festsaal 1860-1863, Architekten Carl Boos und Heinrich Strack (Ausführung), Ausmalung durch Theodor Presuhn. Ab 1959 Nutzung als Verwaltungsgebäude (Katasteramt), heute Museum (Gemäldegalerie alter Meister).
Denkmalbegründung
An der Erhaltung des Palais besteht aufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse.
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 1023
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
NFIS|Denkmalatlas.Pro

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