Gertrudenkapelle

Datenblatt

Landkreis
Stadt Oldenburg (Oldb) (kreisfrei)
Samtgemeinde
Oldenburg (Oldb), Stadt
Gemeinde
Oldenburg
Orts-/Stadtteil/Lage
Oldenburg
Adresse
Alexanderstraße
Objekttyp
Kapelle (Bauwerk)
Baujahr
1251 - 1500
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
16746b2e-51ef-4a45-8f55-14c2ee2ecb17
System-ID
#61650345
ADABweb-ID
37440954
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Kreuzrippengewölbte Saalkirche aus Backstein mit rechteckigem Westturm und 5/8-Chorschluss. Westturm dreigeschossig, auf der Westseite Portal, an den Seiten je ein Spitzbogenfenster, im mittleren Geschoss je zwei Spitzbogenblenden, im oberen Geschoss je drei Spitzbogenöffnungen, z. T. als Blenden, unter Knickpyramide. Am Chor Spitzbogenfenster und Strepepfeiler. Auf der Nordseite jüngerer Anbau unter Schleppdach. Innen ein großes Kreuzrippengewölbe und Chorwölbung, beide auf Konsolen. Gewölbemalereien mit Darstellungen aus dem Leben der Hl. Gertrud und Jüngstem Gericht. Ursprünglich Kapelle eines Siechenhauses vor den Toren der Stadt, im Kern 2. Hälfte 13. Jh., 1481 Einbau der heutigen Gewölbe und Ausmalung, der Westturm etwas später. Seit 1791 Friedhofskapelle des Gertrudenfriedhofes.
Denkmalbegründung
Die Gertrudenkapelle wurde in der 2. Hälfte des 13. Jhs. als Kapelle eines Siechenhauses vor den Toren der Stadt erbaut und dient seit 1791 als Kapelle des Gertrudenfriedhofs. In beiderlei Funktion und als ältestes noch stehendes Gebäude der Stadt Oldenburg ist sie von ortsgeschichtlicher Bedeutung. Die Kapelle ist als einziger Oldenburger Bau der Backsteingotik von kunstgeschichtlichem Interesse. Die Ausmalung vom Ende des 15. Jhs. hat wegen ihrer ungewöhnlichen Ikonographie eine kunstgeschichtliche und frömmigkeitsgeschichtliche Bedeutung, nicht zuletzt unter dem Aspekt der Nutzung als Spitalskapelle, und wertet den Innenraum künstlerisch stark auf. Die Position der Kapelle an der stadtseitigen Spitze des Gertrudenfriedhofs und der hohe Turm verleihen ihr eine städtebauliche Bedeutung als Wahrzeichen des Friedhofs und als Point de Vue an einer Gabelung zweier Ausfallstraßen der Stadt. An der Erhaltung der Gertrudenkapelle besteht ein öffentliches Interesse.
Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
61646337 | Friedhofsanlage
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 1021
Lizenz
CC BY-SA 4.0
NFIS
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