St. Marien-Kirche

Datenblatt

Landkreis
Hildesheim
Samtgemeinde
Bad Salzdetfurth, Stadt
Gemeinde
Breinum
Orts-/Stadtteil/Lage
Breinum
Adresse
Unter den Rotdornen
Objekttyp
Kirche
Baujahr
1794
Denkmalstatus
Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
Bedeutung
Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
Im Denkmalverzeichnis
Ja
Objekt-ID
0601aa38-4aae-4ac6-bc1e-34cea2028196
System-ID
#61476593
ADABweb-ID
34473352
Fachbereich
Baudenkmalpflege
Beschreibung
Geostete Saalkirche mit einem romanischen, querrechteckigen Wehrturm, Langhaus in verputztem Bruchsteinmauerwerk mit geradem Chorabschluss unter Satteldach. Langhaus im Kern spätgotisch, 1794 barockisiert. Auf dem Turm Aufsatz eines verschieferten Dachreiters, sechsseitig geschweifte Haube über Walmdach. Schallöffnungen in Rundbögen mit romanischen Teilungssäulen. Westseite mit Rundbogenfenster im unteren Bereich, Nord- und Südseite mit kleinen rechteckiger (südlicher) bzw. quadratischer (nördlicher) Öffnung. Längsseiten mit je drei hochrechteckigen in Sandstein eingefassten Fensteröffnungen, südöstlichstes Fenster mit inschriftlicher Datierung 1757 (i). Südportal, in Sandstein eingefasst, auf dem Türsturz datiert 1794 (i). Weitere inschriftliche Datierung an der Südfassade am Turm, über der Öffnung ebenfalls Datierung 1794 (i). Ostgiebel mit schmalem Spitzbogenfenster und spätgotischem Giebelkreuz. Im Innern vermittelt ein großer Bogen von der Turmvorhalle zum mit flachbogiger Tonne bedeckten Schiff. Zur barocken Ausstattung zählt u.a. ein hölzerner Kanzelaltar, Taufengel, vier Deckengemälde. Weitere Umbauten 1907.
Denkmalbegründung
Die Erhaltung der Breinumer ev. Kirche St. Marien in Breinum liegt aufgrund von geschichtlichen Schau- und Zeugniswerten sowie aufgrund von künstlerischer wie auch städtebaulicher Bedeutung im öffentlichen Interesse. Das Bauwerk ist gemäß seiner einzelnen erkennbaren Bauphasen beispielhaft ausgeprägt und hat hohen Dokumentationswert für die Baugeschichte im Allgemeinen, für die Orts-, Siedlungs- und Kunstgeschichte im Besonderen. Das gotische, barockisierte Schiff mit dem romanischen Turm ist das älteste erhaltene Bauwerk in der Ortschaft, die 1149 erstmalig urkundlich belegt Erwähnung findet. Aufgrund der qualitätvollen Innenausstattung ist das Bauwerk künstlerisch bedeutsam. Die ortszentral gelegene Kirche ist von weithin sichtbar, prägt das Ortsbild und ist damit städtebaulich relevant.
Literatur
PPN: 030933706 | Seitenangabe: 294
Lizenz
CC BY-SA 4.0
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